Herbstfischen ... Immer für eine Überraschung gut!


Das Herbstfischen ist eine ganz spannende Sache finde ich. Alle hoffen noch auf den Bigfish des Jahres. Ich war vor kurzem mit meinem Freund Tony auf unserer Herbsttour unterwegs. Der Herbst dieses Jahr zeigte sich von der schönsten Seite, denn wir hatten noch lange, warme Temperaturen. Was uns auch gleich vor unsere ersten Frage stellte. Wo fangen wir an? Sind die Plätze, die wir in den vergangenen Jahren befischt haben, schon gut bei dem relativ warmen Wasser?

Am ersten Platz angekommen, brachten wir auch gleich die Ruten raus. Wir befischten 4 Buhnenköpfe und da wir ein gut eingespieltes Team sind, ging es sehr zügig. Da wir vom Boot aus fischten, brauchten wir auch kein Camp aufzubauen und lagen dementsprechend schnell auf den Liegen. Der Fluss erschien uns wie tot, es war eine Stille, die uns nachdenklich machte und wir uns schon unsicher waren, ob das jetzt wirklich eine gute Platzwahl war. Im Morgengrauen weckte uns das Glockenspiel an der Rute und auf ging es zum ersten Fight. Es war kein Riese aber trotzdesen ein massiver Fisch und er lieferte einen guten Drill an Tony`s Rute. Der Plan ging auf, ein Fisch war auf der Habenseite. Wir hielten an unserem Plan fest und fuhren am zweiten Tag an die Packung. Da konnte ich einige Wochen zuvor auch noch gute Fische fangen, deshalb wollten wir das nicht unversucht lassen. Wir legten die Montagen in verschiedenen Tiefen ab. Unteranderem auch sehr flach, da wir Vollmond hatten und an der Oberfläche fischen wollten. Beim Abendessen ging der erste Besen krumm und die Reise ging los. Beim Hinfahren merkte ich schon, dass es ein kleiner Fisch war, aber egal, lieber klein als kein Fisch. Wir legten die Rute gleich wieder neu und das Warten begann auf’s Neue.

Die ganze Nacht blieben die Glocken stumm bis uns wieder im ersten Morgentlicht Tony`s Glocke weckte und der Fisch nahm sofort, ungebremst Schnur. Wir eilten schnell ins Schlauchboot und folgten ihm. Als wir dann über dem Fisch standen, folgte ein knall harter Drill und uns war sofort klar, da ist was dickes am Band. Dir Fisch war einfach nicht zu halten, zwischen mehreren Bojen durch gedrillt kamen wir an’s Ende der Packung und wir versuchten krampfhaft den Fisch ins Schlauchboot zu bekommen, um nicht noch weiter vom Hauptboot abzutreiben. Es gelang uns, der Fisch wurde müde und der riesen Schädel zeigte sich das erste mal an der Oberfläche, Tony meinte sofort, das sei sein neuer PB und das sollte sich auch bestätigen als der Fisch im Boot lag und das Maßband bei stolzen 2.28 m stehen blieb. Wir waren sprachlos. Da gab es erstmal einen heißen Kaffee und noch völlig überwältigt von dem Ereignis schmiedeten wir schon den nächsten Plan für die kommende Nacht und auch wenn wir an der Packung erfolgreich waren, wollten wir noch ein paar andere Buhnenfelder befischen. Der Plan stand, die Ruten wurden schnell eingeholt, die Anker ebenso und auf zum nächsten Spot. Auch an dem Spot befischten wir wieder verschiedene Tiefen, um möglichst auszuprobieren. Ich legte eine Rute in die aufsteigende Kannte bei 2 m und eine bei eineinhalb m ab. Wir saßen den Abend noch sehr lange am Feuer und erzählten. Und es tat sich nichts. Nächsten Morgen, als wir wach waren, war der erste Satz, „na das war dann wohl mal nix was?“ Aber dann. Noch beim Frühstücken ging der Besen krumm. Jawohl, doch nicht geblankt. Schnell ging es in’s Schlauchboot und ab zum Fisch. Als wir über dem Fisch standen, war er wie am Grund fest gesaugt. Wir grinsten uns an und wußten, da ist wieder was Dickes am Band. Die Solid Bank im Halbkreis gebogen ging es weiter.

Nach einigen Minuten hatten wir den Fisch sicher gelandet und den Nächsten 2+ im Boot. Wir wußten selber nicht mehr, was wir sagen sollten. Einfach nur wahnsinnig. So stellt man sich das Herbstfischen gerne vor. Eine Nacht blieb uns nun noch und wir entschieden uns, noch mal die Packung an einer anderen Stelle zu befischen. Sack und Pack waren schnell gepackt und auf ging es. Wir haben uns das Ende der Packung ausgesucht, um wenigstens mit einer Rute noch in einem Buhnenfelt zu fischen. Und die anderen drei Montagen wurden wieder in verschiedenen Tiefen, mit verschiedenen U-Posen abgelegt. Propeller und Mikro U-Posen waren da unsere Wahl. Wir haben es uns dann bei einen schönen Feuer gut gehen lassen, erzählten noch eine ganze Weile und gingen dann irgendwann ins Nest. Am nächsten Morgen gut durchgeschlafen, hatten wir dann wohl unseren ersten Blank. Wir kontrollierten unsere Ruten und was soll ich sagen, an zwei Ruten fehlten die Köder und die anderen zwei waren unberührt. So kann es gehen. Wir hatten Mega viel Spaß und das sollte auch immer im Vordergrund stehen.

In diesem Sinne wünsche ich euch viel Erfolg und dicke Fische MFG Manne

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